Zum Hauptinhalt springen
Thema: Vergesellschaftung mit anderen Arten (2152-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Vergesellschaftung mit anderen Arten

Hallo,
Ich bin neu auf diesem Forum, und habe mich angemeldet weil ich auf eine bestimmte Frage keinerlei Antworten im Internet finde  :vorn: 

Vorab: In Aquaristik allgemein bin ich kein Neuling.
Ich halte derzeitig 5 Weißwangengrundeln (2 Männchen und 3 Weibchen) in einem 80L Aquarium. Natürlich entsprechende Strömung, Bodengrund, Höhlen und Bepflanzung dabei.
Sie teilen sich das Becken mit fünf Posthornschnecken. Aber insgesamt empfinde ich das Becken bisher noch als extrem leer... Ich würde gerne eine oder zwei Arten (eben für mittleren, bzw oberen Beckenbereich) finden, die sich mit den Grundeln vergesellschaften lassen  :ohman:
Es ist kompliziert eine Art zu finden, die mit den Bedingungen lebt, aber eben zugleich auch mit dieser Beckengröße. Ich hatte eine Weile an Perusalmler gedacht, doch diese sind für mein dominantes Grundelmännchen vermutlich selbst ausgewachsen zu klein und mit ein bis zwei Happen in seinem Maul verschwunden :schnappfisch:

Ich dachte zwischendurch noch an Zwergblaubarsche, aber diese kommen sich nach Erfahrungen anderer Leute wohl häufig mit den Grundeln ins Gehege.

Hat jemand von euch Ideen, welche Art(en) passen könnte(n)? Ich bin sehr dankbar für jegliche Tipps! :tanz:

Gruß,
Isi

Antw.: Vergesellschaftung mit anderen Arten

Antwort #1
Kardinälchen und Pseudomugil sind so die idealen Mitbewohner....
LG Jutta

Bitte stellt keine Haltungsfragen per PN! Das Forum dient zur Information für ALLE User!

Antw.: Vergesellschaftung mit anderen Arten

Antwort #2
Danke für deine Antwort, jedoch gibt es sowohl mit den Kardinalfischen, als auch mit den meisten Blauaugen das selbe Problem wie mit den Perusalmlern: Sie bleiben zu klein. :gelangweilt:
Kleine Arten gehen, wenn sie gleichzeitig etwas breiter sind. Aber das sind diese Arten absolut nicht.

Ich frage mich, ob man die Grundeln (in dem Fall natürlich ohne die Posthornschnecken) eventuell mit Zwergkugelfischen vergesellschaften kann, oder ob dann in diesem Fall die Grundeln das Lebendfutter werden  :gruebel:
Oder möglicherweise Zwergschwarzbarsche...

Antw.: Vergesellschaftung mit anderen Arten

Antwort #3
Hallo, ich denke du kannst Jutta da schon vertrauen. Sie hat viele Jahre Erfahrung mit Grundeln.

Liebe Grüße Sophia
Gruß Sophia

Antw.: Vergesellschaftung mit anderen Arten

Antwort #4
Das will ich auch garnicht anzweifeln!  :sorry:
Mein eines Männchen ist nur sehr sehr groß geworden. Er ist weit überdurchschnittliche (knappe) sieben Centimeter groß und frisst alles was ins Maul passt - bzw versucht er es. Darum müssten es Beifische sein, die etwas höher oder breiter gebaut sind, denn alles was dünn ist steckt mal mindestens Teilweise vermutlich in seinem Maul

Antw.: Vergesellschaftung mit anderen Arten

Antwort #5
Nomorhamphus eignen sich da ganz gut :)

Antw.: Vergesellschaftung mit anderen Arten

Antwort #6
Mein eines Männchen ist nur sehr sehr groß geworden. Er ist weit überdurchschnittliche (knappe) sieben Centimeter groß und frisst alles was ins Maul passt - bzw versucht er es. l
Mit anderen Worten: das ist kein R. duospilus, sondern vermutlich ein leavelli oder sowas, ja? Logisch, der geht, wenn der nicht genügend Lebendfutter bekommt, an die Fische.
Erbsen würden allerdings die Grundeln beissen, das solltest Du auch lieber lassen.
Kardinäle und Pseudomugil sind übrigens schnell genug. Die habe ich über R. leavelli, R. giurinus und R. formosanus gehalten und da ist nie euch nur einer von gefressen worden.
Hilfreich ist dabei allerdings auch, die Grundeln ausreichend mit Lebend- und Frostfutter zu versorgen und sie an feste Futterzeiten zu gewöhnen. Dann sind die weitaus kooperativer.
LG Jutta

Bitte stellt keine Haltungsfragen per PN! Das Forum dient zur Information für ALLE User!

Antw.: Vergesellschaftung mit anderen Arten

Antwort #7
Ich finde nach wie vor Danio choprae den idealen Begleitfisch für duospilus. Die sind sehr produktiv, die Grundeln lernen ganz schnell "Kaviar" zu schätzen, welcher wahrscheinlich auch in der natürlichen Ernährung ein Rolle spielt. Ausserdem sind diese sehr schwimmfreudig und meiden den Boden, da her ein sehr schöner Kontrast. Die Temperaturfenster sind auch ähnlich. Auch Jungtiere sind viel zu flink  um von irgend einer Grundel erwischt zu werden. Anzumerken wäre dass ich diese in einer Schule von 7-9 Tieren halte, nicht im Schwarm! Da sie von der Lebendfütterung ordentlich partizipieren sind die farblich auch eine Wucht, kein Vergleich mit den Fotos im Netz die wie Laborfische behandelt werden.  VG Andreas

 

Antw.: Vergesellschaftung mit anderen Arten

Antwort #8
Mein eines Männchen ist nur sehr sehr groß geworden. Er ist weit überdurchschnittliche (knappe) sieben Centimeter groß und frisst alles was ins Maul passt - bzw versucht er es. l
Mit anderen Worten: das ist kein R. duospilus, sondern vermutlich ein leavelli oder sowas, ja? Logisch, der geht, wenn der nicht genügend Lebendfutter bekommt, an die Fische.
Erbsen würden allerdings die Grundeln beissen, das solltest Du auch lieber lassen.
Kardinäle und Pseudomugil sind übrigens schnell genug. Die habe ich über R. leavelli, R. giurinus und R. formosanus gehalten und da ist nie euch nur einer von gefressen worden.
Hilfreich ist dabei allerdings auch, die Grundeln ausreichend mit Lebend- und Frostfutter zu versorgen und sie an feste Futterzeiten zu gewöhnen. Dann sind die weitaus kooperativer.

Hallo,
also meingroßer R. formosanus-Kerl hat meine Kardinälchen (die normalen, nicht die kleinen) nicht in Ruhe gelassen. Im Gegenteil. Es hat etwa ein Jahr gedauert, bis er den kompletten Schwarm (60 Tiere) gefressen hatte. Und das, obwohl es täglich Frost- bzw. Lebendfutter gab.
Man konnte richtig sehen, wann er wieder Lust auf Fisch hatte und mehr als einmal habe ich ihn in flagranti erwischt.
Viele Grüße
Karina