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Thema: Toms Rhinogobius xianshuiensis (8177-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #25
Hi,

meine nandus waren die meiste Zeit auch eher schüchtern im Vergleich zu anderen mir bekannten Arten. Ok, sie haben sich sehen lassen tagsüber, aber wehe ich hab den Deckel hochgehoben oder kam mit der Kamera... also, haben sich zwar vorn getummelt, aber sie waren dann doch schnell verunsichert.

Gegeben hat sich das etwas, als Kardinäle mit einzogen, die Deckung von oben fanden sie wohl gut.

Jetzt, die große Gruppe, scheint relaxter, jetzt waren sie sogar so neugierig, als ich mit nem Stock was richten wollte, daß sie gucken kamen.

Mir scheint, die höhere Anzahl von Tieren gibt einfach Sicherheit.

In Deinem Becken ist ja nicht wirklich viel los mit den paar Tieren in dem großen Becken... vielleicht liegt es da dran?  :daumen:

Bettina

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #26
Moin,

viel neues gibt es nicht, den Grundeln geht es noch immer gut. Aber ich habe eine neue Futterquelle aufgetan. Da ich momentan ziemlich krank bin, hab ich in meinem grossen Becken seit längerer Zeit nicht mehr gegärtnert. Das ist inzwischen völlig zugewuchert, wodurch der Nachwuchs der Garnelen gesteigerte Überlebenschancen hat. Ich hab bisher bestimmt schon 50 Babies rausgefischt (je ca 5-10 mm lang):



(Der Boden von dem Becher hat einen Durchmesser von 4cm)

Faszinierend ist, wie die Grundeln bei Garnelen abgehen. Ich dachte immer, das sei so, wenn ich die Eintagsfliegenlarven gefüttert hatte. Aber gegen die Show heute war das langweilig. Meine Güte, sind die ausgeflippt! Da war quasi Krieg im Becken. Irre. Ich überlege mir jetzt, ob ich nicht ein extra Becken mit einer Garnelenzucht ansetze.



Gruss,
Tom

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #27
Jaaa... da werden sie schnell und akribisch. Das Becken wird systematisch durchsucht, bis keine Garnele mehr übrig ist.
Da loht sone Zucht.
LG Jutta

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Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #28
Ahh :) Es hat sich herausgestellt, dass die Garnelen doch recht lernfähig sind. Einige haben herausgefunden, dass sie oben an den Wurzeln der Schwimmpflanzen und im Hornkraut vor den Grundeln sicher sind. Daher haben da einige überlebt :) Gestern nacht hab ich zufällig mit der Taschenlampe reingeleuchtet. Da war Party angesagt. High Live in Dosen. Alle überlebenden Garnelen waren am Boden unterwegs, ein fröhliches Schwimmen und Hüpfen. Und heute morgen waren sie wieder oben in Sicherheit :)

Ich schätze also, da werden einige in dem Becken erwachsen werden.

Faszinierend...



Gruss,
Tom

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #29
Moin,

kleines Update. Den Bewohnern des Beckens geht es ausnehmend gut. Und zwar den Grundeln und den Garnelen :) Inzwischen haben die Garnelen auch keine Hemmungen mehr, tagsüber am Boden umherzustromern. Da die Grundeln anscheinend zu doof sind, die zu fangen, ist das völlig ungefährlich. Alles wächst (Pflanzen, Grundeln und Garnelen) und sieht gut aus.

Was interessant zu beobachten ist, ist die Jagd "Strategie" der Grundeln: wenn es sich bewegt, versuchen wir es zu schnappen, alles andere ist uninteressant. Das haben die Garnelen inzwischen kapiert. Wenn eine Grundel in der Nähe ist, hören sie abrupt mit allen Bewegungen auf (keine Mandibelbewegungen mehr, kein Fächern etc), sie sind dann völlig bewegungslos. Da sitzen dann gerne mal mehrere Garnelen in Schnappweite vor einer Grundel, die eine Weile nix macht, sich dann wegdreht und ihrer Wege zieht. Ist die Luft rein, machen die Garnelen weiter.

Mein bisheriges Fazit daher: Garnelen sind kein geeignetes Grundelfutter, zumindest nicht für meine Xantippen :)


Gruss,
Tom

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #30
Hi,

bei meinen Grundeln überleben auch Red fire.

Bei den rubros hätten die keine Stunde überlebt.

Allerdings sind die Garnelen bei mir noch nicht so mutig, und bleiben an der Oberfläche aufm Wassernabel.

Schön, daß alles bei Dir rund läuft.  :supi:

Bettina

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #31
Moin,

gibt nicht viel neues. Die Xantippen wachsen und werden bunter:

[attach=1]

[attach=2]

Ein Problem hätte ich allerdings: eines meiner Männchen war von Anfang an etwas größer als die anderen. Das egalisiert sich jetzt zwar langsam, aber es sieht deutlich anders aus als die hier abgebildeten. Es ist komplett weiss, die roten Punkte stimmen mit den anderen überein und an den Flossen ist ein Hauch von orange zu sehen. Meiner Meinung nach ist das ne andere Art oder so. Selbst wenn der mal dunkel wird, ist er immer noch wesentlich heller als die anderen. Die hier auf den Fotos sind in "Normalstimmung". Wenn die sich verdunkeln, dann sind sie fast schwarz gefleckt.



Gruss,
Tom

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #32
Hi Tom,

also die Süßen auf dem Foto sind auf jeden Fall toll anzusehen!!

Mach doch von dem anderen Tier auch mal ein Foto.

Gruß Bettina

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #33
Ja sobald er auftaucht :)


Gruss,
Tom

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #34
Ne, isser definitiv nicht, Tom, das kann ich beschwören! Ich hab übrigens gerade ein paar an meinen Händler gegeben und der hat die "Chamäleongrundel" getauft, WEIL die so variabel sind. Hatte ich Dir aber gesagt... man kann sich bei denen auf nix verlassen, schon gar nicht auf die Färbung. Ich kann Dir 3 Jungs aus meinem Becken nebeneinander setzen, da schwörst Du, das sind drei unterschiedliche Arten.

Schick isser geworden, der Bengel!
LG Jutta

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Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #35
Chamäleongrundel trifft es in der Tat perfekt :)

Gruss,
Tom

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #36

Ich kann Dir 3 Jungs aus meinem Becken nebeneinander setzen, da schwörst Du, das sind drei unterschiedliche Arten.


Das ist doch aber echt fies, wie soll man da als Anfänger die Arten noch unterscheiden können??

Gerade bei Arten, die eh schon ähnlich sind?  :motz:

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #37


Ich kann Dir 3 Jungs aus meinem Becken nebeneinander setzen, da schwörst Du, das sind drei unterschiedliche Arten.


Das ist doch aber echt fies, wie soll man da als Anfänger die Arten noch unterscheiden können??

Gerade bei Arten, die eh schon ähnlich sind?  :motz:


Genau SO, wie man eben Arten unterscheidet. Nicht anhand von Farben, sondern anhand bestimmter, unveränderlicher Körpermerkmale. Der größte Fehler, den Leute bei der Bestimmung von Arten machen, ist eben der, auf Farben zu schauen. Da hat man bei Grundeln grundsätzlich verloren.
LG Jutta

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Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #38
Moin,

es gibt leider schlechte Nachrichten: von meinem Bestand sind aktuell nur noch 2 Weibchen übrig. Die anderen sind "weg", also sicher gestorben, ich habe allerdings keine Leichen gefunden. Ich konnte auch keine Kämpfe oder sonstige merkwürdige Dinge beobachten. Es ist einfach so, dass man die Grundeln eh nie gesehen hat, ausser zum Füttern. Und das kamen halt einfach immer weniger. Wobei es aber auch schon immer so was, dass nie alle zum Fressen vorgekommen sind. Daher ist das auch gar nicht so aufgefallen. Jedenfalls konnte ich jetzt über mehrere Wochen nur 2 verschiedene Tiere feststellen, die anderen sind also sicher tot.

Es gab übrigens hin und wieder mal Nachwuchs, von dem hat aber nie was überlebt (wobei ich aber auch nichts rausgeholt hatte, da ich nicht züchten will).

Ich bin mir nun unsicher was ich machen soll. Ich befürchte dass es sinnlos wäre die Verluste zu ersetzen, weil sich das natürlich jederzeit wiederholen könnte. Die beiden Damen alleine lassen ist aber auch nicht das wahre :(


Gruss,
Tom

PS: ja, Becken ist in Ordnung, Wasserwerte passen, usw. Ist alles in einem sehr konstanten Zustand.
PPS: ist wohl nur noch 1 Weibchen, wie uns eben aufgefallen ist, Nummer 2 fehlt schon ein paar Tage...
PPPS: oops, Nummer 2 ist wieder aufgetaucht. UND wir haben heute ein Männchen entdeckt. Das gibt ja nicht...

Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #39
Moin Tom!

Ja, wie soll ich es sagen? Die Jungs verschwinden schonmal so für 14 Tage. Dann sitzen die unter nem Gelege. Ehrlich gesagt, finde ich es schade, dass Du nicht wenigstens Erhaltungszucht betreibst. Wenn Du JETZT täglich ein paar Artemia ins Becken schmeisst, kommen wenigsten so 2-3 Jungtiere durch und das stabilisiert dann Deine Gruppe wieder ;-)
LG Jutta

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Re: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #40
Hi,

also ich denke nicht, dass die Jungen bei mir verhungern. Selbstverständlich werden die gefressen. Ich müsste die also, um zu züchten, aus dem Becken rausholen. Rausfischen ist schon mal Unfug, denn ich sehe - wenn überhaupt - sowieso nur alle paar Monate mal 1 Junges. Ich müsste also die Gelege samt Männchen rausholen und in ein Quarantänebecken setzen. Das geht aber auch nicht, weil ich gar nicht weiss, wo die Gelege sind. Denn wie ich bereits schrieb, bevorzugen die bei mir grundsätzlich den hinteren Teil des Beckens. Ich müsste also das ganze Becken ausräumen um den passenden Stein zu finden und dann auch noch das dazu passende Männchen mit erwischen (sofern es noch mehr als eins gibt).

Oh - und natürlich müsste ich dazu wissen, dass es soweit ist. Nur - woher? Also das eine Männchen das ich gestern abend entdeckt habe, ist das erste Männchen seit etwa 4 Monaten, das ich sehe. Der hat gestern vorne unter einem Stein rumgefummelt. Gestern abend war er schon wieder weg und hat sich hinten zu schaffen gemacht. Heute ist er nun komplett verschwunden. Wahrscheinlich für die nächsten paar Monate.

Also ich will nicht sagen, dass ich zu faul für die Aquaristik bin, ich verbringe jeden Samstag ein paar Stunden mit Wasserwechseln und Pflegearbeiten, und das mache ich auch gerne. Aber so eine Aktion wie oben beschrieben kann ich weder mir noch den Tieren antun.


Gruss,
Tom

Antw.: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #41
Moin Moin,

mal ein kleines Update von mir. Das Becken gibts immer noch, nebst den bekannten Bewohnern, 1 Männchen und 2 Weibchen. Den dreien geht es gut, Nachwuchs war seit damals nie wieder zu sehen gewesen. Ziemliche Charakter sind sie, jeder hat so seine Eigenheiten entwickelt. Das jüngere Weibchen zum Beispiel "jagt" immer so, dass sie sich bei der Fütterung ganz oben an die Scheibe heftet und dann von oben auf ihre Opfer "stürzt". Die anderen machen das nie, die jagen nur von unten oder von Blättern aus. Dagegen kommt das Männchen jeden Tag an eine bestimmte Stelle und schaut ne Weile aus dem Becken raus :)

Ich hab mal ein Bild vom Becken angehängt, ist mehr oder weniger unverändert.

Ich befürchte aber, dass die nicht mehr allzu lang leben werden, daher das Posting hier, weil ich nicht möchte, dass am Ende einer alleine da seinen Lebensabend fristen muss.

Die Frage ist also: kann ich in dem Becken aufstocken (sofern Du, @Ferrika, Abgabetiere hast natürlich)? Ich würde bei der Gelegenheit auch das Becken mal neu aufsetzen, so dass ich vielleicht vorn mehr sehen kann was die treiben. Oder ich gebe sie ab, das wäre auch eine Variante. Bin mir da recht unsicher. Da das Becken aber auf jeden Fall bestehen bleiben soll, ginge auch Aufstocken und Neustart, sofern das geht.


Gruss,
Tom

 

Antw.: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #42
Ach Tom,
mit bricht es fast das Herz. Du hast noch drei, Gunnar hat auch noch ein paar wenige. Ich finde ja, wir sollten die mal zusammen führen und gucken, ob wir nicht doch noch ein paar gerettet bekommen.
Ich würde Dir die Tiere sehr gern abnehmen und die von Gunnar dazu und nochmal einen Zuchtversuch machen. Wenn Du einverstanden wärst.
Und wenn Du die dann zu sehr vermissen solltest, kann ich Dir im Tausch ein paar R. spec. "guangxi" anbieten ;-)
LG Jutta

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Antw.: Toms Rhinogobius xianshuiensis

Antwort #43
Hallo Jutta,

hab Dir per PN geantwortet. Tausch wär super von meiner Seite aus. Wir müssen noch die Details ausmachen, evtl telefonieren wir ja mal. Nummer schick ich Dir auch per PN.


Gruss,
Tom