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Moin,in den vergangenen drei Wochen haben wir mal wieder einige Schritte unternommen, um Marmorkrebse aus dem Handel und den Börsen verschwinden zu lassen. Anlass war eine neuerliche Nachricht von Madagaskar, wo sich die Tiere inzwischen nicht nur zu einer Gefahr für die einheimischen Krebse entwickeln, sondern auch für die Wirtschaft. Sie haben sich dort inzwischen so stark vermehrt, daß sie alles an Grünzeug kahlfressen, dessen sie habhaft werden können, so z.B. Reisfelder und sind in Fischzuchten vorgedrungen. Die Fischzüchter klagen über einen Ertragseinbruch von bis zu 75 %.Auch hier in Deutschland mehren sich die Nachrichten über Fundstellen. Diese sind tatsächlich nur auf die Aquaristik zurückzuführen. Dies ist ein Grund, dafür u sorgen, daß der Handel die Tiere nicht mehr vertreibt und Fischbörsen und Kleinanzeigenmärkte sensibilisiert werden, darauf zu achten, daß diese Tiere dort entweder gar nicht mehr angeboten werden dürfen oder aber nur noch mit ausreichender Warnung.Diesmal waren die Apelle sehr erfolgreich. Es freut mich, daß-ebay Kleinanzeigen daran arbeitet, diese Angebote in Zukunft überwachen zu können-meine Fischbörse ebenfalls eine Warnung eingestellt hat und daran arbeitet, eine Möglichkeit in der Software zu schaffen, um diese Angebote mit einer Warnung zu versehen-quoka eine Anzeige gleich entfernt hat und dem Anbieter die Auflage machte, eine Warnung ins Angebot zu schreiben-Hornbach die Tiere vollständig aus dem Sortiment nimmt-Faszination Krebse seinen Text geändert hat und nun eine deutliche Warnung zu den Tieren schreibt-das Aquariumforum das Einstellen im Biete-Bereich vollständig untersagt hat-ZfV die Warnung groß angepinnnt hatIch hoffe sehr, daß diese Beispiele Schule machen. An euch alle die Bitte: haltet in eurer Region doch ein wenig die Augen offen und sprecht vielleicht mit den Börsenbetreibern, daß diese Krebse dort nicht mehr angeboten werden dürfen. Gerade Käufer, die diese Tiere auf Börsen erstehen, stehen oft nachher vor einem für sie unlösbaren Problem und entsorgen dann die Tiere im nächsten (leider meist in einem Schutzgebiet befindlichen) See.